Cachebewertung – Das D/T-Rating

Jeder Geocacher kennt sie – die kleinen Sterne in der Cachebeschreibung, die den Schwierigkeitegrad und die Terrainbewertung bezeichnen. Doch was steckt genau dahinter?


Hinter der Cachebewertung stecken folgende Kriterien:

Terrainbewertung

  • Für Menschen mit Behinderungen zugänglich. Der Boden ist voraussichtlich gepflastert, relativ flach und es ist weniger als ca. 800m zu gehen. (1)
  • Für kleine Kinder geeignet. Üblicherweise markierte Wanderwege, es gibt keine großen Höhenunterschiede oder starke Überwucherung. Weniger als 3,2 km zu gehen. (2)
  • Nicht geeignet für kleine Kinder. Für den durchschnittlichen Erwachsenen oder ältere Kinder je nach Kondition OK. Überwiegend keine Wege. Möglicherweise trifft einer oder mehrere dieser Punkte zu: Etwas Überwucherung, einige große Höhenunterschiede oder mehr 3,2 km zu gehen. (3)
  • Nur für Outdoor-Erfahrene. Wahrscheinlich keine Wege. Möglicherweise sehr starke Überwucherung, sehr steil (es ist erforderlich, die Hände zu verwenden) oder mehr als 16 km zu gehen. Evtl. ist eine Übernachtung erforderlich. Hilfsmittel zur Cachebergung notwendig, welches nicht zur CGA gehört (z.B. Greifer, Leiter, Seil etc.) (4)
  • Erfordert spezielle Ausrüstung und Kenntnisse oder Erfahrung (Boot, Geländewagen, Klettern, Taucherausrüstung) oder ist sonst äußerst schwierig. (5)


  • Aufgabenschwierigkeit

  • Einfach. Gut erkennbar oder kann in wenigen Minuten gefunden werden. (1)
  • Durchschnittlich. Ein durchschnittlicher Geocacher wird diesen Cache innerhalb von 30 Minuten finden. (2)
  • Herausfordernd. Ein erfahrener Geocacher wird diesen Cache als Herausforderung empfinden und die Suche kann einen guten Teil eines Nachmittags in Anspruch nehmen. Diese Wertung kann es jedoch auch für einen Cache geben, der „nur“ schwer zu bergen ist, weil die Stelle z.B. extrem vermuggelt ist oder körperliches Geschick erfordert wird.(3)
  • Schwierig. Eine echte Herausforderung für einen erfahrenen Geocacher – eventuell sind spezielle Fähigkeiten, Kenntnisse oder intensive Vorbereitung zum finden des Caches erforderlich. Erfordert möglicherweise mehre Tage oder Versuche. Cache erfordert spezielle Kenntnisse, gründliche Vorbereitung. Eventuell mehrere Anreisetage notwendig. (4)
  • Extrem. Eine ernsthafte geistige oder körperliche Herausforderung. Erfordert spezielle Kenntnisse, Fähigkeiten oder Ausrüstung zum Finden des Caches.(5)


  • Diese Bewertungsschemata sind natürlich keine absoluten Größen. Es gibt regional starke Unterschiede (Österreicher / Schweizer werden vielleicht einen anderen Begriff von „steil“ haben als Norddeutsche). Aber auch die Owner haben ein subjektives Bewertungssystem und meist auch eine bestimmte Art und Weise des Versteckens.

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    Die Qual der Wahl – welches GPS-Gerät ist für mich richtig?

    Allgemeine Voraussetzungen

    Wer Geocachen ernsthaft betreiben will, kommt irgendwann zu dem Punkt, wo die Sucherei mit GoogleMaps oder mit Kompass und Karte zu mühsam wird. Da Geocaching ja ein GPS-basiertes Spiel ist, kommt der Cacher um ein leiostungsfähiges GPS-Gerät nicht herum!

    Ein GPS-Gerät sollte folgendes bieten:

    • Genaues GPS. Nicht jedes Gerät hat den besten Chip. Billige Geräte beruhen auf veralteten Chips. Eigentlich kommt nur ein SiRF-Chip in Frage. Hier sollte es Minimum SiRF III sein. Auch die Antenne sollte entsprechend leistungsfähig sein. Eine Abweichung von z.B. 40m zum Ziel (die beim Iphone 3 völlig normal sind), machen das Cachen zu einer mühsamen Sache. Oder will man beim Cachen ein Gebiet von 5026,55 Quadratmetern absuchen?
    • Geringer Batterieverbrauch. Nichts ist lästiger, als wenn der Akku 100m vor dem Ziel eingeht. Besser ist es, wenn das GPS-Gerät mit Batterien bestückt werden kann.
    • Robustheit. Ja, ein GPS-Gerät fällt runter! Es landet im Wasser! Es kommt in Kontakt mit Steinen etc.! Daher ist ein entsprechendes Layout nötig.
    • Karte. Ein GPS-Gerät sollte unbedingt eine Karte haben. Und diese darf NICHT auf das INTERNET angewiesen sein! Zum einen kann die Verbindung zum Internet unterbrochen werden. Zum anderen ist das Laden von Daten im Ausland richtig teuer.
      Kartenmaterial für GPS-Geräte sind teuer. Manchmal gibt es gute Sonderangebote oder man greift auf "Openstreetmap" (OSM) Karten zurück. Diese kosten nichts und sind für einfache Wanderungen sehr gut geeignet. Bei schwierigeren Touren wird man ohnedies eine Wanderkarte verwenden müssen.
    • Wegpunktspeicher. Das GPS sollte die Fähigkeit besitzen, Wegpunkte zu speichern. Normal sind heute Minimum 1000 Wegpunkte, die bequem zu Hause mit dem PC auf das Gerät übertragen werden.
    • Eingabe von Wegpunkten unterwegs. Auch diese Funktion ist notwendig z.B. wenn man bei einem Multicache von Station zu Station geht.
    • Markieren / Projizieren von Wegpunkten. Auch diese Funktion ist bei Multichaches nützlich. Denn oftmals heißt es: "Gehe soundsoviele Meter in Richtung 234°"
    • Kompass. Jedes GPS-Gerät kann die Richtung anzeigen, wenn man sich bewegt. Im Stand zeigen Geräte OHNE Kompass dann kein Richtung mehr an – die Geräte mit Kompass schon. Ein Kompass ist eine feine Sache. Er ist jedoch nicht immer genau (nur bei ganz teuren Geräten) und kostet natürlich auch Strom. Wer aus Kostengründen ein Gerät ohne Kompass erwerben will, wird sicher damit zurecht kommen. Man kann ja einen Wanderkompass mitführen – der tut es auch!
    • Barometrischer Höhenmesser. Dieses haben nur teure Geräte. Der Nutzen ist umstritten.
    • Qualitativ gute Verarbeitung
    • Support durch den Hersteller
    • Lesbarkeit des Displays. Hier spielen Kontrat und auch die Displaxgröße eine Rolle.
    • Handhabung. Es gibt Modelle mit Tasten (eTrex Vista von Garmin z.B.). Die überwiegende Anzahl der neueren Geräte haben Touchscreen. Letztlich ist das eine persönliche Frage. Moderne Geräte unterstützen auch das paperless-cachen. Die Informationen zum Geocache werden direkt ins Gerät geladen

    Muss es ein spezielles GPS-Gerät sein?

    Klare Antwort: Ja!

    Diese Geräte sind auf den Outdooer-Bereich optimiert und bieten eine Fülle von Zusatzfunktionen, die das Cacherleben leichter machen.
    Für den ambitionierten Cacher kommen eigentlich nur Geräte von GARMIN oder MAGELLAN in Frage. Garmin ist bei uns mehr verbreitet. Magellan in den US. Brtauchbare Geräte gibt es ab 80.- € dann aber ohne Kompass.
    Das eTrexVista Hx das ich lange Zeit verwendet habe, kostet aktuell um die 180.- € und erfüllt fast alle oben genannten Anforderungen. Es arbeitet sehr genau. Gegenüber den Geräten der neueren Generation muss man natürlich Abstriche machen: kein Touchscreen, kleineres Display, kann nicht mehrere Karten verwalten, hat keine Kamera. Paperless-Cachen geht auch nicht, aber das mach ich mit Geosphere am Iphone. Handhabung ist etwas umständnlich und gewöhnungsbedürftig.

    Wer sich noch vorantasten möchte, legt 80.- € an, wird jedoch bald erkennen, dass so ein Gerät nicht genügt.

    Wer wirklich vom Cacherfieber gepackt ist und ein wenig tiefer in die Tasche greifen will, und ein zeitgemäßes Gerät haben möchte, investiert ca. 250 – 350 €. Diese Investition ist sehr zukunftssicher. Für dieses Geld erhält man Geräte der Garmin "Oregon" Reihe. Ein bisschen günstiger ist die Vorgängerreihe "Dakota". Zu Magellan-Geräten kann ich nichts sagen.

    Reicht auch ein Handy?

    Klare Antwort? Nein!

    Ein Handy hat meist einen schlechten Chip, eine suboptimale Antenne, braucht viel Strom, ist ungenau und zum Wegpunktprojezieren nur mit "Hängen und Würgen" geeignet. Bei einem Netzausfall ist dann auch die Karte weg usw. Für den ersten Einstieg mag es gehen. So habe ich auch angefangen und denke mit Grauen daran, wie lange ich damals für die Caches gesucht habe – aber beim 40m Ungenauigkeit, kein Wunder…

    Es ist auch ein bisschen Schade, wenn ein teures Handy mal in den Dreck fällt, nass wird etc. Dafür sind die Dinger nicht gebaut!

    EINEN VORTEIL hat ein Smartphone schon: es gibt unzählige Zusatzprogramme für Cacher: von Geocache.com selbst, Geosphere, Umrechnungsprogramme, Decrypter… Dafür ist das Smartphone für mich ein unersetzlicher Begleiter!

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    Was ist Geocaching

    Allgemeines

    Geocaching ist ein Outdoor-Spiel. Vergleichen kann man es am besten mit der Schnitzeljagd oder Schatzsuche. Die Schätze sind an allen möglichen und unmöglichen Orten versteckt. Aktuell sind es ca. 1,4 Millionen Geocaches weltweit!
    Jeder Geocache ist in einer Datenbank eingetragen. Die bekannteste und größte wird von der Firma Groundspeak betrieben . Wenn du mit dem Geocaching anfangen willst, eröffnest du dort einen User-Account. Das ist in der Basisversion kostenfrei! Nun kannst du auf der geocaching-Seite nach Geocaches suchen. Am besten suchst du nach Geocaches in der Gegend. Du wirst erstaunt sein, wie viele es fast vor der Haustüre gibt.
    Zu jedem Cache gibt es eine Beschreibung und die genaue Positionsangabe. Hast du nun einen Geocache gefunden, der dir gefällt, nimmst du die angegebnene Koordinaten zur Hilfe. Mit einem GPS-Gerät lässt sich der Cache ziemlich genau lokalisieren.
    Nun heißt es: mach dich auf den Weg! Du begibst sich nun zur angegebenen Koordniate und dort suchst du den Cache. Hat du ihn gefunden (ist manchmal gar nicht so einfach) trägst du dich in ein Logbuch ein. Ebenso trägst du dich auf der Geocaching-Seite als Finder ein.

    Welche Geocaches gibt es?

    Auf der Groundspeak-Homepage gibt es mehrere Kategorien von Geocaches:

      Traditional Kennzeichen: grüner Behäter. Das sind Caches, die direkt an der angegebenen Koordinate zu finden sind und meistens aus einer Plastikbox bestehen.
      Multichaches Kennzeichen: mehrere gelbe Behäter. Diese Caches bestehen aus mehreren Stationen. Es sind an den Stationen entweder Aufgaben zu lösen und/oder weitere versteckte Koordinaten zu finden. Der Phantasie der Cachegestalter (Owner) sind hier keine Grenzen gesetzt.
      Mystic Caches Kennzeichen: blaues Fragezeichen. Jeder Mysti hat zwar eine Koordinatenangabe – diese hat jedoch nichts mit dem tatsächlichen Fundort zu tun. Zuvor sind Rätsel zu lösen, die durchaus sehr schwierig sein können.
      Earthcache Kennzeichen: Globus. Dieser Cache zeigt eine besondere Sehenswürdigkeit an. Es genügt, sich dorthin zu begeben und als „Beweis“, dass man dort war, muss eine bestimmte Aufgabe gelöst und an den Owner geschickt werden. Er erteilt dann die Log-Erlaubnis.
      Letterbox Kennzeichen: blauer Brief. Bei diesem Cache kann man sich mittels eines Stempels „verewigen“.
      Die anderen Cachetypen: Webcam-Cache, Wherigo, GPS-Adventures, Virtual sind relativ speziell.

    Cache-Wertung

    Jeder Cache hat 2 Bewertungen: Schwierigkeit und Terrain. Die Skala reicht von 1-Stern (sehr leicht) bis zu 5-Sternen (extrem schwierig). Für die Praxis ist klar: je höher das Ranking, desto anfordernder ist der Cache. Ist die Schwierigkeit höher als 2 Sterne, wird man schon länger suchen müssen oder schwierigere Rätsel zu lösen haben. Ein Terrain ab 3-Sterne ist sehr schweißtreibend – 5-Sterne kann man nur mit Spezialausrüstung (Kletterseile, Boot, Taucherausrüstung, Spezialwerkzeug…) bewältigen.
    Bevor man einen Cache angeht ist es wichtig, die Beschreibung und die Kommentare der Cache-Finder genau zu studieren um nicht unangenehm überrascht zu werden.

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    Geocaching – the great experience

    Dieses Blog erzählt von meiner großen Leidenschaft – dem Geocachen!

    Im August 2010 habe ich mit diesem faszinierenden Hobby begonnen.

    Ich möchte in diesem Blog meine Erfahrungen und auch meine Erlebnisse mit anderen teilen.

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